Die Bunter Acker Zauberküche

Die Zauberküche ist der Ort an dem uns der Bunte Acker jede Woche mit leckerem Gemüse verwöhnt. Hier holen die Mitglieder ihre Gemüseration ab und hier könnt ihr sehen wie der aktuelle Ernteanteil aussieht.

 

In der Zauberküche finden auch immer mal wieder Projekte wie „Gurken einlegen“, „Sauerkraut machen“ usw. statt. Außerdem liegen hier immer wieder Infos rund um die (biologische) Landwirtschaft und Themen drum herum aus.

 

Hier, auf der Homepage Zauberküche, findet ihr z.B. Infos zum Gemüse oder auch Infos zu Themen die nicht nur für Mitglieder bestimmt sind.

 

Ein großes Thema in den letzten Jahren war das (fehlende) Wasser auf dem Acker, aber jetzt haben wir einen Brunnen!



Gemüseinfo Stielmus!

 

 

Wallernhausen, 05.05.2022

 

Liebe Mitglieder,

 

gleich in der ersten Ausgabe haben wir ein neues Gemüse, Stielmus oder auch Rübstiel genannt.

 

Stielmus ist ein Blattstielgemüse aus der Kohlfamilie und der kleine Verwandte der Mairübchen. Dass eher unebekannte deutsche Gemüse wird schon seit vielen Jahrhunderten vor allem im Rheinland und Nordrheinwestfalen angebaut. Früher wurden Mairübchen so dicht gesät, dass sie keine Rübenfrucht mehr ausgebildet haben und die Blätter größer wurden, heute kann man Stielmus als extra Sorte kaufen.

Stielmus ist reich an Vitamin C und Beta Carotin und enthält nennenswerte Mengen an Folsäure, Calcium, Eisen und Senfölglykosid.

Stielmus hat einen mild würzigen bis leicht derben Kohlgeschmack und kann sowohl roh (besser im jungen Stadium) als auch gekocht verwendet werden.

Passt super in die Asiapfanne oder als Beilage z.B. zu Fisch und Reis. Die klassische Variante ist ein Stielmus, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Noch ein etwas weniger erfreulicher Hinweis: Wegen des relativ feuchten letzten Jahres und des milden Winters erleben wir gerade eine Schneckeninvasion auf dem Acker. Es gibt gerade extrem viele winzige (und ein paar größere) Schnecken, die wirklich überall sind. Bis jetzt sind die Schäden noch überschaubar, aber die eine oder andere wird es sicher bis in eure Küche schaffen, da sie sich gut verstecken können und man sie schnell übersieht.

 

Heike & Frank


erste Ausgabe '22/'23!

 

 

Wallernhausen, 03.05.2022

 

 Liebe Mitglieder,

 

kommenden Freitag, den 06.05. wird es die erste Gemüseausgabe geben!

 

So langsam nimmt der Acker wieder Gestalt an, es ist immer wieder spannend, wenn sich der Acker immer mehr füllt und dadurch Struktur bekommt.

 

Die Frühkulturen kommen langsam ins Wachsen, die gesteckten Zwiebeln spitzen aus der Erde, Erbsen und Dicke Bohnen kommen nun langsam ins Wachsen und nun sind auch die Kartoffeln vollständig gelegt. Eine Sorte wurde von einer Grundschulklasse gelegt, sie werden die Kartoffeln über die Saison begleiten.

 

Auch unsere Kinderstube, die Jungpflanzenanzucht, füllt sich immer mehr.

 

Wir sind sehr froh über den Brunnen, der in diesem Frühjahr schon häufiger zum Einsatz kam und wir die frisch gepflanzten Jungpflanzen und die Ausaaten ausreichend mit Wasser versorgen können.

 

Auch sehr froh sind wir über unsere neue Aushilfskraft, Nico, der uns in der letzten Zeit schon tatkräftig unterstützt hat.

 

Wir möchten auch wieder einen regelmäßigen Mittmachtag anbieten, Mittwochs von 10-12 Uhr, sind alle die Lust und Zeit haben, uns auf dem Acker zu besuchen und mit anzupacken, herzlich eingeladen. Starten wollen wir damit ab dem 18. Mai, nur bei gutem Wetter. Weitere Mitmachaktionen werden wir per email bekannt geben. Wenn ihr gerne mal zu einem anderen Zeitpunkt auf den Acker kommen möchtet, meldet euch gerne wegen eines Termins bei uns, in den Sommermonaten gibt es eigentlich fast immer irgendetwas zu tun.

 

Nun ein paar Infos für unsere Neulinge oder auch für alle als Erinnerung:

 

Die Ausgabe findet immer ab freitags 12.00 Uhr bis Samstag Abend (etwa 21.00 Uhr) auf dem Biohof Wolfgang Koch (Lerchenrain 3, Wallernhausen) statt. Der Abholraum ist die so genannte Zauberküche, wenn ihr auf dem Hof kommt, auf der rechten Seite, rote Holztür. Wenn ihr mit dem Auto kommt, parkt bitte nicht direkt auf dem Hof, sondern nutzt die Parkplätze bei der Dorfmitte.

 

Den Inhalt des wöchentlichen Gemüseanteils stellen wir (meistens schaffen wir es erst Donnerstag Abend) auf unserer Homepage ein und er wird auch über die threema Gruppe bekannt gegeben. Wer dort noch aufgenommen werden möchte, kann sich unter webmaster@bunter-acker.de bei Michael melden.

 

Bitte bringt ein eigenes Behältnis für das Gemüse mit. Auf einer Tafel steht dann der Anteil, und zwar in der Reihenfolge, wie das Gemüse aufgebaut ist, falls es Erkennungsschwierigkeiten gibt. Der Anteil wird dann selbst entnommen und ggf. abgewogen. An der Waage befindet sich ein Drehgriff, mit dem der Wiegebereich in 500g- Schritten verstellt werden kann. Für alles Gemüse, was ihr nicht wollt oder wir übrig haben, gibt es die so genannte Spenderkiste, hier darf sich jeder bedienen.

 

Tragt den solidarischen Gedanken im Hinterkopf, vielleicht muss es nicht immer der größte Salatkopf sein und auch alle, die erst samstags kommen, freuen sich vielleicht noch über etwas aus der Spenderkiste. Falls ihr doch einmal vor leeren Kisten stehen solltet, tragt es bitte in die Liste Fehlendes Gemüse ein, damit wir Bescheid wissen. Wir bemessen das Gemüse eher großzügig, aber es kommt doch immer mal wieder vor, dass etwas Samstag Abend fehlt. Aber manchmal steht auch nur eine leere Kiste auf noch vollen Kiste, daher bitte leere grüne Kisten gesondert in einer Ecke stapeln und nicht mitnehmen, auch wenn sie super praktisch sind, uns fehlen sie dann bei der Ernte!

 

Falls ihr euch euren Anteil im zwei Wochen Rythmus teilt, sprecht euch bitte genau ab, wer wann kommt und überprüft das ab und zu!

 

Freitags von 15-19 Uhr und samstags von 10-14 Uhr hat Uli zudem in der Zauberküche ihre Speisekammer geöffnet. Hier besteht die Möglichkeit, Produkte vom Biohof wie Fleisch und Getreide, Eingemachtes, aber auch Zukaufprodukte und samstags Brot und Backwaren von Mulinbeck zu erwerben. Rohmilch könnt ihr euch direkt am Milchtank zapfen, ein eigenes Gefäß muss man mitbringen. Oder falls ihr Fragen habt zur Ausgabe, ist Uli auch eine super Ansprechpartnerin.

 

Sonntags ab 10 Uhr können dann die Reste, wenn es welche gibt, geplündert werden. Auch hier denkt bitte an die anderen Mitglieder, es sollte nur für den Bedarf des eigenen Haushalts geplündert werden, wenn am Abend immer noch Reste da sind, können sie dann ja auch weitergegeben werden, bevor sie schlecht werden. Zudem wollen wir versuchen einzuführen, dass an der Tafel farbig geschriebene Posten nicht geplündert werden sollen, es sind dies dann i.d.R. Gemüsearten, die wir lagern können und die Reste in einer späteren Ausgabe verwenden können. Dies wird das erste Frühgemüse aber noch nicht betreffen.

 

Falls ihr zu einer Ausgabe verhindert oder im Urlaub seit, organisiert euch bitte eine Vertretung, die ihr vorher einweist oder sprecht andere Mitglieder an, ob sie für euch das Gemüse abholen wollen.

 

Wir wünschen allen eine angenehme erste Ausgabe, wenn es noch Fragen oder Anregeungen gibt, teilt sie uns gerne mit.

 

viele Grüße von Heike & Frank


Ergebnis Bieterrunde!

 

 

Wallernhausen, 22.03.2022

 

 

Liebe Mitglieder,
die Auszählung hat stattgefunden, 58 Mitglieder haben einen Stimmzettel abgegeben. Somit haben sich ausreichend Personen an der Abstimmung beteiligt, damit diese gültig ist. Alle die, die sich nicht beteiligt haben, müssen automatisch den Richtwert bezahlen.
Der Jahresetat wurde mit 57 Ja-Stimmen und einer Enthaltung angenommen.
Bei den Geboten hat bereits die erste Runde den Jahresetat gedeckt, sprich euer erstes Gebot ist dasjenige, das gilt.
Hier findet ihr die Beitragserklärung, mit der ihr den gebotenen Beitrag bestätigt, sowie das Sepa-Lastschriftmandat, in dem ihr uns ermächtigt, Zahlungen einzuziehen und euch auf eine Zahlungsweise festlegt. Diese Formulare brauchen wir von allen Mitgliedern ausgefüllt zurück, auch wenn kein Stimmzettel abgegeben wurde.
Wir bitten wie gehabt darum, aus steuerlichen Gründen die monatliche Zahlung nur zu wählen, wenn die anderen Varianten nicht in Frage kommen. Nur so können wir gewährleisten, dass wir zum Stichtag 30.06. nicht zu viel Geld auf dem Konto haben und die Steuerlast des Vereins moderat bleibt.
Bitte gebt die Formulare über die bekannten Kanäle oder auch über gaertner@bunter-acker.de bis zum 28.03.22 zurück.
Viele liebe Grüße, euer Vorstand

Acker-Post -- Auf ins neue Anbaujahr!

 

 

Wallernhausen, 17.03.2022

 

 

Liebe Neu- und Alt-Solawisten,

 

Die Bieterrunde ist in vollem Gange und ihr habt hoffentlich schon alle eure Gebote abgegeben oder tut es in den nächsten Tagen.

 

Heute gibt es über Gesa die Möglichkeit Olivenöl von einer spanischen Genossenschaft zu bestellen - siehe unten.

 

Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen im Namen des Vorstands alle Neumitglieder herzlich zu begrüßen! Wir wünschen euch viel Freude mit dem tollen Wallernhäuser Gemüse und hoffen, dass ihr euch gut in unserer Gemeinschaft einfindet.

 

Bei Fragen zögert nicht uns unter den verschiedenen Mailadressen zu kontaktieren (den Vorstand unter info@bunter-acker.de, die Gärtner unter gaertner@bunter-acker.de und mich, Leonie, Orgatante, unter acker-post@bunter-acker.de) oder andere Solawisten anzusprechen.

 

In Vorfreude auf das erste Frühlingsgemüse im Mai,

Leonie

 

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Hallo Ihr Lieben alle,

bis zum 20.3. kann wieder Olivenöl aus Alpujarra (siehe Faltblatt im Anhang) über mich,
gesa.praetorius@online.de bestellt werden.
Dieses Mal wieder beide Sorten, allerdings wirken sich die stark gestiegenen Transportkosten natürlich auch hier auf den Preis aus. Der 5l Kanister des nicht zertifizierten Öles „Sortes“ kostet 61,- € und das biozertifizierte Öl „benizalte“ 71,- € .
Ich melde mich, wenn das Öl angekommen ist (vermutlich 4-6 Wochen).

bis dahin liebe Grüße
Gesa

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Flyer "Olivenöl"


Acker-Post -- Vom einen Anbaujahr ins nächste

 

 
Wallernhausen, 09.02.2022

 

Liebe Solawi-Mitglieder,

 

Das Ende des Anbaujahres wirft seine Schatten voraus: Es gibt noch insgesamt drei Ausgaben, im zweiwöchigen Rhythmus, vom Umfang her immer weniger werdend.

 

Dann machen wir eine Pause - die sprichwörtliche "saure-Gurken-Zeit" :) - und starten ungefähr Mitte Mai wieder mit den ersten Frühlingsgemüsen.


Der neue Anbauplan steht schon in groben Zügen, für das Feintuning würden wir gerne noch Feedback im Sinne einer kleinen Mitgliederbefragung von euch einholen:

Welches Gemüse soll es mehr, welches weniger geben? 

Würdet ihr für eine Urlaubsvertretung (wieder) zur Verfügung stehen?

Was wünscht ihr euch sonst noch von eurer Solawi / eurem Vorstand?  

 

Antworten bitte bei der nächsten Ausgabe ab Freitag in der Zauberküche auf dem bereitgestellten Flipchart oder per Mail an mich!


Die Bieterrunde - Save the date: 12.3.2022 um 17 Uhr - wird genau wie letztes Jahr online stattfinden, eine gesonderte Einladung erfolgt noch.
Die nächste Vorstandssitzung findet am 17.2. um 18 Uhr statt - der Vorstand würde sich sehr über neue Mitdenker freuen, die sich in der Solawi inhaltlich einbringen wollen. Vielleicht auch mit der Perspektive sich in den nächsten Vorstand wählen zu lassen? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei den monatlichen Vorstandssitzungen immer gute Verpflegung gibt :) - eure Chance eure Ideen einzubringen und die Solawi mitzugestalten und weiterzuentwickeln! Kleiner inhaltlicher Teaser: momentan geht es zum Beispiel um die Realisierung eines Unterstandes auf dem Acker für die Gerätschaften, wofür wir Fördermittel akquirieren wollen. Wer kommen möchte meldet sich gerne unter info@bunter-acker.de!


Viele liebe Grüße,
Eure Leonie

Acker-Post -- Neues von den Gärtnern, ...

Olivenölbestellung und Ernteimpressionen

 

Wallernhausen, 14.10.2021

 

Liebe Mitglieder,
anbei Neuigkeiten von Frank und Heike mit Infos dazu, wie die Ernte und das Wachstum der verschiedenen Gemüsesorten dieses Jahr geklappt hat:
"Auf dem Acker zieht nun immer mehr der Herbst ein und somit auch in der Gemüseausgabe. Leider haben viele der echten Sommergemüsearten in diesem Jahr wegen des nicht so sommerigen Sommers keine gute Performance gegeben. Melonen gab es gar nicht, Tomaten wegen der Krautfäule im Prinzip auch nicht und Gurken naja. Bei den Tomaten haben nur die hochresistenten Sorten einigermaßen durchgehalten, da wird es doch trotz anderer Nachteile verstärkt in diese Richtung gehen müssen. Kartoffeln und Tomaten so nah beieinander funktioniert in feuchteren Jahren halt dann doch nicht so gut. Die Paprikas, die sich anfänglich sehr schön entwickelt hatten, haben jetzt doch auch an vielen Stellen sehr mit Pilzbefall und Fäulnis zu kämpfen, vor allem aber tun sie sich sehr schwer mit dem reif werden und die Gefahr der ersten Nachtfröste, die dann diesen Prozess beenden würden, steigt naturgemäß immer mehr. (Übrigens reifen nicht ganz durchgefärbte Früchte im Normalfall an einem nicht zu kalten Ort innerhalb einiger Tage nach, wenn man auf die Färbung Wert legt.)
Auch die Physalis beginnen erst langsam reif zu werden, ob es noch für eine richtige Ernte reicht, muss sich noch zeigen.
Die Kürbisse haben sich hingegen gut entwickelt, es sind zwar leider nicht so viele mehr, aber sie sind doch deutlich größer im Schnitt (ersteres wäre natürlich besser). Da wir keine guten Lagermöglichkeiten für den Kürbis haben, geben wir nun jede Woche einen aus. Das heißt aber nicht, dass alle Kürbisse sofort gegessen werden müssen. Idealerweise lagert man ihn bei 10-15 Grad, möglichst trocken und regelmäßig auf Faulstellen kontrolliert, zu Beginn aber möglichst warm, bis der Stiel richtig eingetrocknet ist.
Die Kartoffeln sind inzwischen alle geerntet, den Rest haben die Schüler einer Waldorfschulklasse gelesen, die am Biohof ihr Landwirtschaftspraktikum absolviert haben. Dafür, dass Ihnen durch die Krautfäule fast ein Monat Vegetatioszeit gefehlt hat, waren wir doch positiv überrascht von der Ernte, allerdings ist es doch trotzdem deutlich weniger als im letzten Jahr.
Sehr überrascht hat auch der Kopfkohl, vor allem damit, wie schnell er wachsen kann, wenn er will. Einerseits natürlich schön, dass es endlich mal wieder recht guten Kohl gibt, nur leider geht er mit unserer Planung nicht recht konform, da wir ihn eigentlich bis weit in den Winter hinein von der Fläche ernten wollten, was aber nur geht, wenn er nicht zu weit entwickelt ist. Und was wir jetzt ernten müssen, fehlt dann logischerweise z.B. im Januar, da unsere Lagermöglichkeiten ja auch sehr eingeschränkt sind. (Wer also einen unbenutzten Kühlraum zu Hause hat, bitte unbedingt melden!). Das Einschneidekraut ist in diesem Jahr seit 2017 erstmals wieder recht schön, es könnte also Sauerkraut gemacht werden. Wenn es eine Gruppe von Leuten gibt, die für alle Sauerkraut produzieren möchten, könnt ihr gerne Kontakt zu uns aufnehmen, ansonsten würden wir den Kohl demnächst einfach ausgeben, wir haben z.B. sehr gute Erfahrungen für den Hausgebrauch mit der Fermentation in Bügelgläsern gemacht. Alle anderen Kohl-Zubereitungen sind damit natürlich genauso möglich.
Lauch und Sellerie sind leider noch ziemlich zurück, da wir sie wetter- bzw. technisch bedingt nicht rechtzeitig pflanzen konnten, da muss sich zeigen, inwieweit sie noch weiter wachsen. Leider sind auch Pastinaken und Wurzelpetersilie auf Grund der Hitze im Juni nicht aufgelaufen, für eine Nachsaat war es dann leider schon zu spät, wir haben dann noch zusätzliche Möhren ausgesät, bei denen sich eine recht gute Ernte in diesem Jahr abzeichnet, ebenso bei der roten Bete.
Es bleibt also doch noch ein bisschen spannend, wie sich unser Sortiment im Winter entwickeln wird.
Wir möchten auch wieder gerne Möhren mit euch ernten, nach Möglichkeit mit kleinem (auch kulinarischen) Ausklang danach auf dem Acker (als kleiner Ersatz für ein richtiges Erntedankfest). Allerdings muss auch das Wetter dabei mitspielen. Wir haben mal den 31.10. ins Auge gefasst, der größte Teil der Möhren braucht leider noch die Wachstumszeit bis dahin. Wir werden aber dann nochmal konkret dazu einladen.
Wir wünschen euch allen eine gut Zeit, liebe Grüße, Heike und Frank"
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Außerdem habe ich noch eine Info von Gesa bekommen, die euch wieder mit flüssigem Gold versorgen würde (s.u. und Anhang), und von mir findet ihr im Anhang noch ein paar Impressionen von der Kartoffelernte - die Fotos sind von Gert netterweise zur Verfügung gestellt worden. So können sich auch alle diejenigen ein Bild machen, die nicht dabei sein konnten.
Viele liebe Grüße auch von mir,
Leonie
 
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"Hallo Ihr Lieben alle,
bis zum 23.10. kann wieder Olivenöl aus Alpujarra bestellt werden. Dieses Mal allerdings nur das nicht zertifizierte Öl „Sortes“; 5l zum Preis von 51,- €. Bei der nächsten Bestellung soll es dann auch wieder das zertifizierte Öl „benizalte“ geben, allerdings erst Mai/Juni 2022.
Ich melde mich, wenn ich das Öl bekommen habe, (vermutlich 4-6 Wochen)
bis dahin liebe Grüße
Gesa"
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Neues vom Bunten Acker

 

Wallernhausen, 19.08.2021

 

Liebe Mitglieder,

 

bevor wir uns in den Urlaub verabschieden, gibt es noch ein paar Infos von uns.

 

Der Sommer hat sich bis jetzt leider nicht von seiner besten Seite gezeigt, durch die ständige Feuchtigkeit und meist eher kühleren Temperaturen haben bzw. hatten wir in einigen Kulturen mit Pilzkrankheiten zu kämpfen.

So wurden die Kartoffeln dieses Jahr sehr früh von der Krautfäule befallen. Dabei stirbt das Kraut ab und die Knollen wachsen nicht mehr weiter. Daher ist die diesjährige Knollengröße eher mäßig und wir werden wohl nicht so einen guten Ertrag wie letztes Jahr einfahren, aber es sieht bisher doch noch besser aus als anfangs befürchtet. Bis jetzt haben wir immer nur frisch geerntet, die große Ernte für die Einlagerung planen wir für Anfang September.

Auch die Tomaten, die wir ja nur im Freiland anbauen, wurden noch vor der ersten Ernte von der Krautfäule befallen, besonders unsere Hauptsorte hat es erwischt, weshalb wir hier fast einen Totalausfall haben. Einige Sorten, von denen wir aber nicht so viele Pflanzen haben, konnten aber dieses Jahr ihre Freilandtauglichkeit unter Beweis stellen, sie sind noch vergleichsweise gesund und wir freuen uns, immerhin ein paar Tomaten ausgeben zu können.

Weiter geht es mit den Zwiebeln. Diese bekamen durch die feuchte Witterung falschen Mehltau, durch diesen Pilz stirbt das Laub frühzeitig ab und die Zwiebel wächst nicht mehr weiter. Bei einer schönen Mitgliederaktion haben wir aber die nicht besonders großen Zwiebeln geerntet und wir müssen nun schauen, wie gut sie sich lagern lassen.

Es gibt aber auch Kulturen, die von der Feuchtigkeit profitieren. Wir konnten schon sehr viele Bohnen ernten, der Kohl steht bis jetzt ganz gut da, die Zuckermaispflanzen sind dieses Jahr riesig und auch die Kürbisse wachsen munter vor sich hin.

Und schon ist man bei den Vorbereitungen für den Herbst/Winter. Der Endivien und Radicchio Salat ist gepflanzt, auch der Kohl für den Winter und nächste Woche wird der Feldsalat gesät.

 

Nun möchten wir noch mit einer kleinen Gemüseneuigkeit abschließen, die es in der kommenden Ausgabe geben wird: Tomatillos.

Die Tomatillo ist eine andere Art der Physalis und sieht dieser auch zum verwechseln ähnlich. Ursprünglich kommt sie aus Mexiko und Guatemala, hier ist sie eine wichtige Kulturart, bei uns jedoch kaum bekannt. Die Früchte gibt es je nach Sorte in unterschiedlichen Farben grün, gelb, lila oder rötlich gefärbt, eingehüllt in einem trocknen Lampion.

Sie lassen sich auf unterschiedliche Arten zubereiten: gegrillt, in Olivenöl gebraten, in Saucen oder Eintöpfen. Reife Früchte (in unserem Fall gelb) kann man sogar roh essen. Aber ihre Hauptverwendung finden sie in der mexikanischen Salsa zu Tacos.

Hier ein Rezept:

Tomatillos in Wasser kochen, soviel Wasser verwenden, dass die Früchte gerade abgedeckt sind, etwas salzen. Abkühlen lassen, pürieren, die Früchte gelieren von selbst. Frische Zwiebeln schneiden, frische Chili und nach Geschmack frischen Koriander. Man kann auch Avokado untermischen. Viel Spaß beim probieren!

 

An dieser Stelle bedanken wir uns schonmal bei Leonie für die Organisation und allen Helfern, die es uns ermöglichen, während der Saison in den Urlaub zu fahren!

 

 

Viele Grüße von Heike & Frank



Neues vom Bunten Acker/ Erste Ausgabe!
Wallernhausen, 10.05.2021

 

Liebe Mitglieder,

 

es ist jetzt soweit, die erste Ausgabe in der neuen Gemüsesaison steht bevor. Am Freitag, den 14.05., ab zwölf Uhr, kann in altbekannter Weise dann das erste Gemüse abgeholt werden bis Samstag Abend. Den neuen Mitgliedern, die sich noch etwas unsicher über den Ablauf sind, können wir empfehlen, während der Öffnungszeiten der "Speisekammer" am Hof (Fr. 15.00-19.00, Sa. 10.00-14.00) zu kommen, dann ist im Idealfall jemand da, der bei Fragen ein wenig unterstützen kann.

Die Kälte im April hat in diesem Jahr doch ein wenig langsameres Wachstum bedingt, allerdings ist die Abweichung am Ende mit etwa einer Woche gar nicht so groß. Trotzdem ist doch alles ein wenig zurück im Vergleich zu den letzten Jahren, der Boden ist einfach noch etwas kälter und somit weniger aktiv, das macht sich beim sensiblen Gemüse schnell bemerkbar. Gerade in der Anzucht hat es sich besonders deutlich gezeigt, die wärmeliebenden Tomaten, Paprika und Co. sind doch noch deutlich kleiner als sonst und werden wohl auch etwas später pflanzbereit sein als gedacht.

Auch die Niederschläge waren wieder sehr knapp bemessen bisher, wenn auch dank der niedrigeren Temperaturen der Boden gefühlt bis jetzt etwas weniger ausgetrocknet ist als die letzten Jahre.

Etwas schwierig hat sich für uns der Saisonstart in diesem Jahr gestaltet, der Geräteträger vom Hof hatte einen Schaden und war dann genau zu dem Zeitpunkt, als wir loslegen wollten für ein paar Wochen nicht zur Verfügung, sodass wir bis ca. Mitte April keine Beetbearbeitung machen konnten. Glücklicherweise hatten wir im Herbst recht viele Beete gespurt, auf die wir für die ersten Pflanzungen zurück greifen konnten. Allerdings kamen wir irgendwann an den Punkt, wo kein Platz für weitere Pflanzungen und Aussaaten vorhanden war und somit manches, was wir geplant hatten so nicht möglich war. Bei Salat und Kohlrabi z.B. haben wir so den Anschluss bei den Pflanzungen verpasst, vermutlich wird es dann erst eine Lücke geben, danach dann womöglich eine Schwemme, da zwei Sätze im Pflanzzeitpunkt zusammengefallen sind. Aber da das Wetter auch einen großen Einfluss hat, ist es gerade noch nicht genau vorherzusehen. Ein paar Aussaaten sind auch ausgefallen, zum Beispiel der zweite Satz Spinat oder die frühen Möhren, das Setzen der Frühkartoffeln (wobei wir da bei diesen Temperaturen wahrscheinlich nicht viel gewonnen hätten). Am Ende muss es sich zeigen, wie gravierend es sich auswirkt und für die nächsten zwei bis drei Wochen sieht es erstmal ganz gut aus. Insgesamt haben wir das Meiste inzwischen aufgeholt und wollen erstmal guter Dinge sein für den Start in die Hochsaison.

 

Bei unserem Brunnen warten wir noch immer auf die Pumpe, aber sie haben sich für diese Woche angemeldet, somit besteht Hoffnung, dass es bald zu einem Abschluss kommt.

Die im Rahmen der Bieterrunde abgegebenen Brunnenbeiträge belaufen sich übrigens auf 3500 Euro, eine sehr beachtliche Summe, wie wir finden und ein schönes Zeichen, dass die Mitglieder wollen, dass es weitergeht in der Solawi.

 

Die eigentlich um diese Jahreszeit anstehende Jahreshauptversammlung haben wir erstmal verschoben in der Hoffnung, dass vielleicht im Laufe des Sommers eine Versammlung auf dem Acker möglich sein wird.

 

Viele Grüße von den Gärtnern!


Winterliche Grüße!
Wallernhausen, 07.01.2021

 

Hallo liebe Mitglieder,
wir möchten euch allen ein frohes neues Jahr wünschen und uns natürlich noch bei allen Beteiligten bedanken für die vielen tollen Karten mit lieben Wünschen und viel Lob und Dank. Es ist für uns jedes Jahr ein wirklich toller Moment und es fühlt sich gut an, zu wissen, für wen wir diese Arbeit machen und dass sie geschätzt wird. Und natürlich bedanken wir uns auch für die vielen Geschenke, die wir auch in diesem Jahr erhalten haben. Und bei Uli und Cori sowieso.
Auf dem Acker ist nun auch immer mehr der Winter eingekehrt, es wir immer leerer, einige Ecken warten noch auf die winterlichen Aufräumarbeiten. Für die nächsten Tage ist stärkerer Frost angekündigt, das bedeutet immer ein wenig bangen um die letzten Winterkulturen auf dem Feld, dass der Frost sie nicht doch noch im letzten Moment schädigt, nachdem sie es bis jetzt gepackt haben.
Aber das ist eben das Risiko dafür, dass wir versuchen möglichst lange eine möglichst hohe Vielfalt im Angebot zu haben und davon möglichtst viel frisch vom Feld.
Unser Plan für die Ausgabe sieht vor, dass wir jetzt noch regulär wöchentlich ausgeben, aber im Laufe des Januar wieder wie vergangenes Jahr in den zweiwöchigen Turnus verfallen, die Rückmeldungen dazu waren eigentlich durchweg positiv gewesen. Wir geben es dann aber noch mal gesondert bekannt, wenn es soweit ist.
Viele liebe Grüße, Heike und Frank


Neues vom Bunten Acker!
Wallernhausen, 15.12.2020

 

Liebe Mitglieder,

 

die letzten Rundmail liegt lange zurück. Nun ist es schon sehr winterlich geworden auf dem Acker, vieles ist bereits geerntet oder darf auf dem Acker bleiben.

 

Leider hat sich das Brunnenthema bisher ohne erfreuliche Fortschritte durch die ganze Saison gezogen, was für uns als Gärtner teilweise schon sehr belastend war, planten wir doch dieses Jahr mit einer gesicherten Wasserversorgung für die Pflanzen.

 

Auch die Suche nach einem/er Praktikant/in gestaltete sich sehr schwierig, was für uns eine sehr hohe Arbeitsbelastung im Mai, Juni zur Folge hatte. Es fanden sich dann aber doch noch eine einige fleißige Hände bei uns ein; Katharine, die bei uns ein einwöchiges Praktikum gemacht hat, Jana, unsere ehrenamtliche Fachkraft, die mit uns sehr viele Stunden auf dem Acker verbracht hat, Charlotte, die uns für zwei Monate unterstützt hat und Antonina, die stundenweise mit angepackt hat, wo es gerade brannte. 

Bedanken möchten wir uns auch noch bei Doris für das tolle, selbstgebaute Ackersofa!

 

Insgesamt sind wir erntemäßig aber, so wie es momentan aussieht, mal wieder halbwegs glimpflich davon gekommen. Viel Freude hatten wir dieses Jahr an den Kartoffeln, wo von der Pflanzung bis zur Ernte alles wirklich gut lief. Hier konnten wir unter anderem mit einer tollen Ernteaktion eine gute Menge einlagern.

Auch die Zwiebeln sind recht schön, wenn auch trotzdem mengenmäßig etwas knapp, da es im Frühjahr Engpässe bei den Steckzwiebeln in Holland gab und wir dann nicht ganz die Menge bekommen konnten, die wir eigentlich pflanzen wollten.

Vergleichsweise schlecht waren in diesem Jahr die Kürbisse, da die Trockenheit im Juli die Pflanzen dazu bewogen hat, einen Teil der angesetzten Früchte wieder abzustoßen. Noch dazu waren sie in diesem Jahr auf einem nicht so gut versorgten Stück des Ackers.

Die Möhren haben wir inzwischen auch eingelagert, auch hier sind die Mengen etwas geringer dieses Jahr, da sie in der feucht-warmen ersten Junihälfte sehr verunkrautet sind und wir das schlimmste Stück leider aufgeben mussten. Wir haben deshalb die wöchentliche Ausgabemenge verringert und werden wohl so noch ein Stück weit kommen, bei zu langer Kellerlagerung lässt die Qualität bei den Möhren dann ja eh doch auch deutlich nach.

In diesem Jahr haben wir nach zwei schlechten Jahren endlich mal wieder etwas mehr Rote Bete geerntet, wenn auch Steigerungen noch möglich wären.

Besser als in den letzten beiden Jahren hat sich in diesem Jahr auch der Kohl entwickelt, was allerdings erstmal nicht allzu viel heißt. So hatten wir in diesem Jahr wieder einen erfolgreichen Herbstsatz beim Brokkoli, nachdem er 2019 komplett ausgefallen war.  Auch der Blumenkohl war dieses Jahr vergleichsweise gut. Seit längerem haben wir in dieser Saison wieder Steckrüben in größerer Menge und größtenteils ansprechender Qualität, es scheint ja überraschenderweise doch einige Liebhaber davon zu geben (wir gehören ebenfalls dazu).

Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir dieses Jahr auch wieder einen recht ansprechenden Feldsalat auf den Acker stehen und werden pünktlich zur Weihnachtszeit mit der Ernte beginnen. Außerdem hoffen wir, sofern es nicht zu knackig friert, auch im neuen Jahr noch die ein oder andere Ausgabe davon bestreiten zu können.

 

Diesen Herbst haben wir es erfreulicherweise geschafft, einen Großteil der abgeernteten Fläche mit Zwischenfrüchten einzusäen. So ist der Boden über den Winter bedeckt, Nährstoffe können gespeichert werden und stehen dann der nächsten Kultur zur Verfügung und das Bodenleben muss nicht (ver-)hungern.

 

Die letzte Ausgabe in diesem Jahr findet am 18./19. Dezember statt, danach ist Pause bis zum 08./09. Januar. Den geplanten Anteil für die Ausgabe vor Weihnachten haben wir bereits auf die Website gestellt, die scheinbar wichtigste Frage können wir aber hier schon beantworten, es gibt auf jeden Fall Rotkohl.

 

In den etwas ruhigeren letzten Wochen mit den langen dunklen Nächten haben wir es jetzt auch geschafft, den neuen Mitgliederverteiler endlich fertig zu stellen und möchten ihn mit dieser Mail das erste mal testen. Wir werden sie über den alten und den neuen Verteiler verschicken, im Idealfall bekommt ihr sie also zweimal. Der neue Verteiler ist aus den Emailadressen zusammengestellt, die ihr im Frühjahr bei der Bieterrunde angegeben habt, bei dem ein oder anderen weicht sie von der ursprünglichen Adresse ab, auch von einigen Anteilsteilern waren keine Mailadressen angegeben und wir konnten keine alte Adresse zuordnen. Wenn ihr also die Mail nicht zweimal bekommt, meldet euch, dann können wir hoffentlich korrigieren.

 

Auch das Ergebnis der Brunnenabstimmung möchten wir nicht weiter geheim halten, die (verhältnismäßig knappe) Mehrheit der Mitglieder hat mit "Ja" gestimmt, Details folgen bald.

 

Für alle, die die kommende Saison nicht mehr dabei sein möchten, wollen wir noch an die Kündigungsfrist zum 31.12. erinnern. Gerne dürft ihr uns auch eure Gründe nennen, damit wir in Zukunft das Produkt Solawi Bunter Acker noch besser machen können :-)

 

Damit möchten wir schon mal eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen, wir hoffen, dass es euch allen gut geht und ihr mit Zuversicht ins neue Jahr blicken könnt, denn es gibt weiterhin so viel Schönes auf der Welt.

 

Viele liebe Grüße, Heike& Frank