Die Bunter Acker Zauberküche

Die Zauberküche ist der Ort an dem uns der Bunte Acker jede Woche mit leckerem Gemüse verwöhnt. Hier holen die Mitglieder ihre Gemüseration ab und hier könnt ihr sehen wie der aktuelle Ernteanteil aussieht.

 

In der Zauberküche finden auch immer mal wieder Projekte wie „Gurken einlegen“, „Sauerkraut machen“ usw. statt. Außerdem liegen hier immer wieder Infos rund um die (biologische) Landwirtschaft und Themen drum herum aus.

 

Hier, auf der Homepage Zauberküche, findet ihr z.B. Infos zum Gemüse oder auch Infos zu Themen die nicht nur für Mitglieder bestimmt sind.

 

Ein großes Thema in den letzten Jahren war das (fehlende) Wasser auf dem Acker, aber jetzt haben wir einen Brunnen!



Acker-Post -- Neues von den Gärtnern, ...

Olivenölbestellung und Ernteimpressionen

 

Wallernhausen, 14.10.2021

 

Liebe Mitglieder,
anbei Neuigkeiten von Frank und Heike mit Infos dazu, wie die Ernte und das Wachstum der verschiedenen Gemüsesorten dieses Jahr geklappt hat:
"Auf dem Acker zieht nun immer mehr der Herbst ein und somit auch in der Gemüseausgabe. Leider haben viele der echten Sommergemüsearten in diesem Jahr wegen des nicht so sommerigen Sommers keine gute Performance gegeben. Melonen gab es gar nicht, Tomaten wegen der Krautfäule im Prinzip auch nicht und Gurken naja. Bei den Tomaten haben nur die hochresistenten Sorten einigermaßen durchgehalten, da wird es doch trotz anderer Nachteile verstärkt in diese Richtung gehen müssen. Kartoffeln und Tomaten so nah beieinander funktioniert in feuchteren Jahren halt dann doch nicht so gut. Die Paprikas, die sich anfänglich sehr schön entwickelt hatten, haben jetzt doch auch an vielen Stellen sehr mit Pilzbefall und Fäulnis zu kämpfen, vor allem aber tun sie sich sehr schwer mit dem reif werden und die Gefahr der ersten Nachtfröste, die dann diesen Prozess beenden würden, steigt naturgemäß immer mehr. (Übrigens reifen nicht ganz durchgefärbte Früchte im Normalfall an einem nicht zu kalten Ort innerhalb einiger Tage nach, wenn man auf die Färbung Wert legt.)
Auch die Physalis beginnen erst langsam reif zu werden, ob es noch für eine richtige Ernte reicht, muss sich noch zeigen.
Die Kürbisse haben sich hingegen gut entwickelt, es sind zwar leider nicht so viele mehr, aber sie sind doch deutlich größer im Schnitt (ersteres wäre natürlich besser). Da wir keine guten Lagermöglichkeiten für den Kürbis haben, geben wir nun jede Woche einen aus. Das heißt aber nicht, dass alle Kürbisse sofort gegessen werden müssen. Idealerweise lagert man ihn bei 10-15 Grad, möglichst trocken und regelmäßig auf Faulstellen kontrolliert, zu Beginn aber möglichst warm, bis der Stiel richtig eingetrocknet ist.
Die Kartoffeln sind inzwischen alle geerntet, den Rest haben die Schüler einer Waldorfschulklasse gelesen, die am Biohof ihr Landwirtschaftspraktikum absolviert haben. Dafür, dass Ihnen durch die Krautfäule fast ein Monat Vegetatioszeit gefehlt hat, waren wir doch positiv überrascht von der Ernte, allerdings ist es doch trotzdem deutlich weniger als im letzten Jahr.
Sehr überrascht hat auch der Kopfkohl, vor allem damit, wie schnell er wachsen kann, wenn er will. Einerseits natürlich schön, dass es endlich mal wieder recht guten Kohl gibt, nur leider geht er mit unserer Planung nicht recht konform, da wir ihn eigentlich bis weit in den Winter hinein von der Fläche ernten wollten, was aber nur geht, wenn er nicht zu weit entwickelt ist. Und was wir jetzt ernten müssen, fehlt dann logischerweise z.B. im Januar, da unsere Lagermöglichkeiten ja auch sehr eingeschränkt sind. (Wer also einen unbenutzten Kühlraum zu Hause hat, bitte unbedingt melden!). Das Einschneidekraut ist in diesem Jahr seit 2017 erstmals wieder recht schön, es könnte also Sauerkraut gemacht werden. Wenn es eine Gruppe von Leuten gibt, die für alle Sauerkraut produzieren möchten, könnt ihr gerne Kontakt zu uns aufnehmen, ansonsten würden wir den Kohl demnächst einfach ausgeben, wir haben z.B. sehr gute Erfahrungen für den Hausgebrauch mit der Fermentation in Bügelgläsern gemacht. Alle anderen Kohl-Zubereitungen sind damit natürlich genauso möglich.
Lauch und Sellerie sind leider noch ziemlich zurück, da wir sie wetter- bzw. technisch bedingt nicht rechtzeitig pflanzen konnten, da muss sich zeigen, inwieweit sie noch weiter wachsen. Leider sind auch Pastinaken und Wurzelpetersilie auf Grund der Hitze im Juni nicht aufgelaufen, für eine Nachsaat war es dann leider schon zu spät, wir haben dann noch zusätzliche Möhren ausgesät, bei denen sich eine recht gute Ernte in diesem Jahr abzeichnet, ebenso bei der roten Bete.
Es bleibt also doch noch ein bisschen spannend, wie sich unser Sortiment im Winter entwickeln wird.
Wir möchten auch wieder gerne Möhren mit euch ernten, nach Möglichkeit mit kleinem (auch kulinarischen) Ausklang danach auf dem Acker (als kleiner Ersatz für ein richtiges Erntedankfest). Allerdings muss auch das Wetter dabei mitspielen. Wir haben mal den 31.10. ins Auge gefasst, der größte Teil der Möhren braucht leider noch die Wachstumszeit bis dahin. Wir werden aber dann nochmal konkret dazu einladen.
Wir wünschen euch allen eine gut Zeit, liebe Grüße, Heike und Frank"
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Außerdem habe ich noch eine Info von Gesa bekommen, die euch wieder mit flüssigem Gold versorgen würde (s.u. und Anhang), und von mir findet ihr im Anhang noch ein paar Impressionen von der Kartoffelernte - die Fotos sind von Gert netterweise zur Verfügung gestellt worden. So können sich auch alle diejenigen ein Bild machen, die nicht dabei sein konnten.
Viele liebe Grüße auch von mir,
Leonie
 
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"Hallo Ihr Lieben alle,
bis zum 23.10. kann wieder Olivenöl aus Alpujarra bestellt werden. Dieses Mal allerdings nur das nicht zertifizierte Öl „Sortes“; 5l zum Preis von 51,- €. Bei der nächsten Bestellung soll es dann auch wieder das zertifizierte Öl „benizalte“ geben, allerdings erst Mai/Juni 2022.
Ich melde mich, wenn ich das Öl bekommen habe, (vermutlich 4-6 Wochen)
bis dahin liebe Grüße
Gesa"
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Neues vom Bunten Acker

 

Wallernhausen, 19.08.2021

 

Liebe Mitglieder,

 

bevor wir uns in den Urlaub verabschieden, gibt es noch ein paar Infos von uns.

 

Der Sommer hat sich bis jetzt leider nicht von seiner besten Seite gezeigt, durch die ständige Feuchtigkeit und meist eher kühleren Temperaturen haben bzw. hatten wir in einigen Kulturen mit Pilzkrankheiten zu kämpfen.

So wurden die Kartoffeln dieses Jahr sehr früh von der Krautfäule befallen. Dabei stirbt das Kraut ab und die Knollen wachsen nicht mehr weiter. Daher ist die diesjährige Knollengröße eher mäßig und wir werden wohl nicht so einen guten Ertrag wie letztes Jahr einfahren, aber es sieht bisher doch noch besser aus als anfangs befürchtet. Bis jetzt haben wir immer nur frisch geerntet, die große Ernte für die Einlagerung planen wir für Anfang September.

Auch die Tomaten, die wir ja nur im Freiland anbauen, wurden noch vor der ersten Ernte von der Krautfäule befallen, besonders unsere Hauptsorte hat es erwischt, weshalb wir hier fast einen Totalausfall haben. Einige Sorten, von denen wir aber nicht so viele Pflanzen haben, konnten aber dieses Jahr ihre Freilandtauglichkeit unter Beweis stellen, sie sind noch vergleichsweise gesund und wir freuen uns, immerhin ein paar Tomaten ausgeben zu können.

Weiter geht es mit den Zwiebeln. Diese bekamen durch die feuchte Witterung falschen Mehltau, durch diesen Pilz stirbt das Laub frühzeitig ab und die Zwiebel wächst nicht mehr weiter. Bei einer schönen Mitgliederaktion haben wir aber die nicht besonders großen Zwiebeln geerntet und wir müssen nun schauen, wie gut sie sich lagern lassen.

Es gibt aber auch Kulturen, die von der Feuchtigkeit profitieren. Wir konnten schon sehr viele Bohnen ernten, der Kohl steht bis jetzt ganz gut da, die Zuckermaispflanzen sind dieses Jahr riesig und auch die Kürbisse wachsen munter vor sich hin.

Und schon ist man bei den Vorbereitungen für den Herbst/Winter. Der Endivien und Radicchio Salat ist gepflanzt, auch der Kohl für den Winter und nächste Woche wird der Feldsalat gesät.

 

Nun möchten wir noch mit einer kleinen Gemüseneuigkeit abschließen, die es in der kommenden Ausgabe geben wird: Tomatillos.

Die Tomatillo ist eine andere Art der Physalis und sieht dieser auch zum verwechseln ähnlich. Ursprünglich kommt sie aus Mexiko und Guatemala, hier ist sie eine wichtige Kulturart, bei uns jedoch kaum bekannt. Die Früchte gibt es je nach Sorte in unterschiedlichen Farben grün, gelb, lila oder rötlich gefärbt, eingehüllt in einem trocknen Lampion.

Sie lassen sich auf unterschiedliche Arten zubereiten: gegrillt, in Olivenöl gebraten, in Saucen oder Eintöpfen. Reife Früchte (in unserem Fall gelb) kann man sogar roh essen. Aber ihre Hauptverwendung finden sie in der mexikanischen Salsa zu Tacos.

Hier ein Rezept:

Tomatillos in Wasser kochen, soviel Wasser verwenden, dass die Früchte gerade abgedeckt sind, etwas salzen. Abkühlen lassen, pürieren, die Früchte gelieren von selbst. Frische Zwiebeln schneiden, frische Chili und nach Geschmack frischen Koriander. Man kann auch Avokado untermischen. Viel Spaß beim probieren!

 

An dieser Stelle bedanken wir uns schonmal bei Leonie für die Organisation und allen Helfern, die es uns ermöglichen, während der Saison in den Urlaub zu fahren!

 

 

Viele Grüße von Heike & Frank



Neues vom Bunten Acker/ Erste Ausgabe!
Wallernhausen, 10.05.2021

 

Liebe Mitglieder,

 

es ist jetzt soweit, die erste Ausgabe in der neuen Gemüsesaison steht bevor. Am Freitag, den 14.05., ab zwölf Uhr, kann in altbekannter Weise dann das erste Gemüse abgeholt werden bis Samstag Abend. Den neuen Mitgliedern, die sich noch etwas unsicher über den Ablauf sind, können wir empfehlen, während der Öffnungszeiten der "Speisekammer" am Hof (Fr. 15.00-19.00, Sa. 10.00-14.00) zu kommen, dann ist im Idealfall jemand da, der bei Fragen ein wenig unterstützen kann.

Die Kälte im April hat in diesem Jahr doch ein wenig langsameres Wachstum bedingt, allerdings ist die Abweichung am Ende mit etwa einer Woche gar nicht so groß. Trotzdem ist doch alles ein wenig zurück im Vergleich zu den letzten Jahren, der Boden ist einfach noch etwas kälter und somit weniger aktiv, das macht sich beim sensiblen Gemüse schnell bemerkbar. Gerade in der Anzucht hat es sich besonders deutlich gezeigt, die wärmeliebenden Tomaten, Paprika und Co. sind doch noch deutlich kleiner als sonst und werden wohl auch etwas später pflanzbereit sein als gedacht.

Auch die Niederschläge waren wieder sehr knapp bemessen bisher, wenn auch dank der niedrigeren Temperaturen der Boden gefühlt bis jetzt etwas weniger ausgetrocknet ist als die letzten Jahre.

Etwas schwierig hat sich für uns der Saisonstart in diesem Jahr gestaltet, der Geräteträger vom Hof hatte einen Schaden und war dann genau zu dem Zeitpunkt, als wir loslegen wollten für ein paar Wochen nicht zur Verfügung, sodass wir bis ca. Mitte April keine Beetbearbeitung machen konnten. Glücklicherweise hatten wir im Herbst recht viele Beete gespurt, auf die wir für die ersten Pflanzungen zurück greifen konnten. Allerdings kamen wir irgendwann an den Punkt, wo kein Platz für weitere Pflanzungen und Aussaaten vorhanden war und somit manches, was wir geplant hatten so nicht möglich war. Bei Salat und Kohlrabi z.B. haben wir so den Anschluss bei den Pflanzungen verpasst, vermutlich wird es dann erst eine Lücke geben, danach dann womöglich eine Schwemme, da zwei Sätze im Pflanzzeitpunkt zusammengefallen sind. Aber da das Wetter auch einen großen Einfluss hat, ist es gerade noch nicht genau vorherzusehen. Ein paar Aussaaten sind auch ausgefallen, zum Beispiel der zweite Satz Spinat oder die frühen Möhren, das Setzen der Frühkartoffeln (wobei wir da bei diesen Temperaturen wahrscheinlich nicht viel gewonnen hätten). Am Ende muss es sich zeigen, wie gravierend es sich auswirkt und für die nächsten zwei bis drei Wochen sieht es erstmal ganz gut aus. Insgesamt haben wir das Meiste inzwischen aufgeholt und wollen erstmal guter Dinge sein für den Start in die Hochsaison.

 

Bei unserem Brunnen warten wir noch immer auf die Pumpe, aber sie haben sich für diese Woche angemeldet, somit besteht Hoffnung, dass es bald zu einem Abschluss kommt.

Die im Rahmen der Bieterrunde abgegebenen Brunnenbeiträge belaufen sich übrigens auf 3500 Euro, eine sehr beachtliche Summe, wie wir finden und ein schönes Zeichen, dass die Mitglieder wollen, dass es weitergeht in der Solawi.

 

Die eigentlich um diese Jahreszeit anstehende Jahreshauptversammlung haben wir erstmal verschoben in der Hoffnung, dass vielleicht im Laufe des Sommers eine Versammlung auf dem Acker möglich sein wird.

 

Viele Grüße von den Gärtnern!


Winterliche Grüße!
Wallernhausen, 07.01.2021

 

Hallo liebe Mitglieder,
wir möchten euch allen ein frohes neues Jahr wünschen und uns natürlich noch bei allen Beteiligten bedanken für die vielen tollen Karten mit lieben Wünschen und viel Lob und Dank. Es ist für uns jedes Jahr ein wirklich toller Moment und es fühlt sich gut an, zu wissen, für wen wir diese Arbeit machen und dass sie geschätzt wird. Und natürlich bedanken wir uns auch für die vielen Geschenke, die wir auch in diesem Jahr erhalten haben. Und bei Uli und Cori sowieso.
Auf dem Acker ist nun auch immer mehr der Winter eingekehrt, es wir immer leerer, einige Ecken warten noch auf die winterlichen Aufräumarbeiten. Für die nächsten Tage ist stärkerer Frost angekündigt, das bedeutet immer ein wenig bangen um die letzten Winterkulturen auf dem Feld, dass der Frost sie nicht doch noch im letzten Moment schädigt, nachdem sie es bis jetzt gepackt haben.
Aber das ist eben das Risiko dafür, dass wir versuchen möglichst lange eine möglichst hohe Vielfalt im Angebot zu haben und davon möglichtst viel frisch vom Feld.
Unser Plan für die Ausgabe sieht vor, dass wir jetzt noch regulär wöchentlich ausgeben, aber im Laufe des Januar wieder wie vergangenes Jahr in den zweiwöchigen Turnus verfallen, die Rückmeldungen dazu waren eigentlich durchweg positiv gewesen. Wir geben es dann aber noch mal gesondert bekannt, wenn es soweit ist.
Viele liebe Grüße, Heike und Frank


Neues vom Bunten Acker!
Wallernhausen, 15.12.2020

 

Liebe Mitglieder,

 

die letzten Rundmail liegt lange zurück. Nun ist es schon sehr winterlich geworden auf dem Acker, vieles ist bereits geerntet oder darf auf dem Acker bleiben.

 

Leider hat sich das Brunnenthema bisher ohne erfreuliche Fortschritte durch die ganze Saison gezogen, was für uns als Gärtner teilweise schon sehr belastend war, planten wir doch dieses Jahr mit einer gesicherten Wasserversorgung für die Pflanzen.

 

Auch die Suche nach einem/er Praktikant/in gestaltete sich sehr schwierig, was für uns eine sehr hohe Arbeitsbelastung im Mai, Juni zur Folge hatte. Es fanden sich dann aber doch noch eine einige fleißige Hände bei uns ein; Katharine, die bei uns ein einwöchiges Praktikum gemacht hat, Jana, unsere ehrenamtliche Fachkraft, die mit uns sehr viele Stunden auf dem Acker verbracht hat, Charlotte, die uns für zwei Monate unterstützt hat und Antonina, die stundenweise mit angepackt hat, wo es gerade brannte. 

Bedanken möchten wir uns auch noch bei Doris für das tolle, selbstgebaute Ackersofa!

 

Insgesamt sind wir erntemäßig aber, so wie es momentan aussieht, mal wieder halbwegs glimpflich davon gekommen. Viel Freude hatten wir dieses Jahr an den Kartoffeln, wo von der Pflanzung bis zur Ernte alles wirklich gut lief. Hier konnten wir unter anderem mit einer tollen Ernteaktion eine gute Menge einlagern.

Auch die Zwiebeln sind recht schön, wenn auch trotzdem mengenmäßig etwas knapp, da es im Frühjahr Engpässe bei den Steckzwiebeln in Holland gab und wir dann nicht ganz die Menge bekommen konnten, die wir eigentlich pflanzen wollten.

Vergleichsweise schlecht waren in diesem Jahr die Kürbisse, da die Trockenheit im Juli die Pflanzen dazu bewogen hat, einen Teil der angesetzten Früchte wieder abzustoßen. Noch dazu waren sie in diesem Jahr auf einem nicht so gut versorgten Stück des Ackers.

Die Möhren haben wir inzwischen auch eingelagert, auch hier sind die Mengen etwas geringer dieses Jahr, da sie in der feucht-warmen ersten Junihälfte sehr verunkrautet sind und wir das schlimmste Stück leider aufgeben mussten. Wir haben deshalb die wöchentliche Ausgabemenge verringert und werden wohl so noch ein Stück weit kommen, bei zu langer Kellerlagerung lässt die Qualität bei den Möhren dann ja eh doch auch deutlich nach.

In diesem Jahr haben wir nach zwei schlechten Jahren endlich mal wieder etwas mehr Rote Bete geerntet, wenn auch Steigerungen noch möglich wären.

Besser als in den letzten beiden Jahren hat sich in diesem Jahr auch der Kohl entwickelt, was allerdings erstmal nicht allzu viel heißt. So hatten wir in diesem Jahr wieder einen erfolgreichen Herbstsatz beim Brokkoli, nachdem er 2019 komplett ausgefallen war.  Auch der Blumenkohl war dieses Jahr vergleichsweise gut. Seit längerem haben wir in dieser Saison wieder Steckrüben in größerer Menge und größtenteils ansprechender Qualität, es scheint ja überraschenderweise doch einige Liebhaber davon zu geben (wir gehören ebenfalls dazu).

Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir dieses Jahr auch wieder einen recht ansprechenden Feldsalat auf den Acker stehen und werden pünktlich zur Weihnachtszeit mit der Ernte beginnen. Außerdem hoffen wir, sofern es nicht zu knackig friert, auch im neuen Jahr noch die ein oder andere Ausgabe davon bestreiten zu können.

 

Diesen Herbst haben wir es erfreulicherweise geschafft, einen Großteil der abgeernteten Fläche mit Zwischenfrüchten einzusäen. So ist der Boden über den Winter bedeckt, Nährstoffe können gespeichert werden und stehen dann der nächsten Kultur zur Verfügung und das Bodenleben muss nicht (ver-)hungern.

 

Die letzte Ausgabe in diesem Jahr findet am 18./19. Dezember statt, danach ist Pause bis zum 08./09. Januar. Den geplanten Anteil für die Ausgabe vor Weihnachten haben wir bereits auf die Website gestellt, die scheinbar wichtigste Frage können wir aber hier schon beantworten, es gibt auf jeden Fall Rotkohl.

 

In den etwas ruhigeren letzten Wochen mit den langen dunklen Nächten haben wir es jetzt auch geschafft, den neuen Mitgliederverteiler endlich fertig zu stellen und möchten ihn mit dieser Mail das erste mal testen. Wir werden sie über den alten und den neuen Verteiler verschicken, im Idealfall bekommt ihr sie also zweimal. Der neue Verteiler ist aus den Emailadressen zusammengestellt, die ihr im Frühjahr bei der Bieterrunde angegeben habt, bei dem ein oder anderen weicht sie von der ursprünglichen Adresse ab, auch von einigen Anteilsteilern waren keine Mailadressen angegeben und wir konnten keine alte Adresse zuordnen. Wenn ihr also die Mail nicht zweimal bekommt, meldet euch, dann können wir hoffentlich korrigieren.

 

Auch das Ergebnis der Brunnenabstimmung möchten wir nicht weiter geheim halten, die (verhältnismäßig knappe) Mehrheit der Mitglieder hat mit "Ja" gestimmt, Details folgen bald.

 

Für alle, die die kommende Saison nicht mehr dabei sein möchten, wollen wir noch an die Kündigungsfrist zum 31.12. erinnern. Gerne dürft ihr uns auch eure Gründe nennen, damit wir in Zukunft das Produkt Solawi Bunter Acker noch besser machen können :-)

 

Damit möchten wir schon mal eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen, wir hoffen, dass es euch allen gut geht und ihr mit Zuversicht ins neue Jahr blicken könnt, denn es gibt weiterhin so viel Schönes auf der Welt.

 

Viele liebe Grüße, Heike& Frank